Rolls-Royce Phantom I Springfield Brewster Sportster 1929

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Gebote

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95.000,00 - 105.000,00

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Chargennummer: 275 - 12

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Classic Car Auctions ist nicht der Verkäufer. Wir versteigern und rechnen als Vermittler im Auftrag eines Dritten, des Verkäufers, ab.

Spezifikationen
  • Marke

  • Rolls-Royce

  • Model

  • Phantom I

  • Typ

  • Springfield Brewster Sportster

  • Körper

  • Limousine

  • Baujahr

  • 1929

  • Anmeldung

  • Belgische Dokumente

  • Fahrgestellnummer

  • S206KR

  • Datum der Erstzulassung

  • 01-07-1929

  • Kraftstoff

  • Benzin

  • Kilometerstand lesen

  • 122395 Meilen

  • Farbe

  • Dunkelrot / Schwarz

  • Übertragung

  • Handbuch

  • LHD oder RHD

  • Links

  • Ist in einem fahrtüchtigen Zustand

  • Ja

Beschreibung

Geschichte und Hintergrund

Der Rolls-Royce Phantom I Springfield Brewster Sportster gehört zu der Generation von Rolls-Royce Modellen, die aus dem Ruf des 40/50 PS starken Silver Ghost hervorgegangen ist. Dieser Wagen hatte zu Beginn des letzten Jahrhunderts so viel Prestige erlangt, dass ihm die Bezeichnung "das beste Auto der Welt" verliehen wurde, eine Qualifikation, die den Namen Rolls-Royce nachhaltig geprägt hat. Auf den Silver Ghost folgte 1925 der 40/50 PS starke New Phantom, später Phantom I genannt. Das Modell markierte die Weiterentwicklung von Rolls-Royce als Hersteller großer, luxuriöser und technisch anspruchsvoller Automobile.

Für den US-amerikanischen Markt wurde der Rolls-Royce Phantom I ebenfalls in Springfield, Massachusetts, montiert. Dazu gehörten das Fahrgestell, der Motor, die Trennwand und die dazugehörigen Komponenten, während die Karosserien von spezialisierten Karosseriebauern der damaligen Zeit gefertigt wurden. Brewster war einer der führenden US-amerikanischen Karosseriebauer und wurde 1925 von Rolls-Royce übernommen, woraufhin das Unternehmen seine eigene Phantom-Fahrgestellreihe entwickelte. Der Rolls-Royce Phantom I Springfield Brewster Sportster zeigt gut, wie Fahrgestellbau und Karosseriebau in dieser Zeit noch eng, aber getrennt voneinander funktionierten.

Dieses Exemplar wurde 1929 neu an A.Y. Goyen aus Concord, Massachusetts, geliefert. Später ging der Wagen in den Besitz des Geschäftsmannes und Diplomaten George Howard Earle III über, der von 1934 bis 1938 Gouverneur von Pennsylvania und Sondergesandter von Präsident Roosevelt auf dem Balkan war. Nach einer Restaurierung im Jahr 1968 wurde der Rolls-Royce Phantom I im Jahr 1989 nach Deutschland verkauft. Der Wagen ist derzeit in Belgien zugelassen.

Merkmale und Eigenschaften


Brewster hat diesem Rolls-Royce Phantom I eine Sportster-Karosserie mit einem geräumigen Grundriss und einer relativ niedrigen Dachlinie gegeben. Dadurch verbindet der Wagen den geräumigen Eindruck einer Limousine mit einer eher gestreckten, sportlichen Linienführung. Die graue Velours-Innenausstattung, die rot-schwarze Farbgebung, die schwarzen Drahträder mit Weißwandreifen, das Everflex-Dach, der zusätzliche Kofferraum am Heck und die großen freistehenden Scheinwerfer bestimmen den Charakter dieser Karosserie.

Der Rolls-Royce Phantom I ist mit einem 7668 ccm Sechszylinder-Reihenmotor ausgestattet. In der beschriebenen Konfiguration verleiht dieser Motor dem schweren Wagen einen lebendigen Charakter. Der Motor wurde in der Vergangenheit bereits ausgetauscht. Außerdem wurde vor einigen Jahren eine umfangreiche Wartung durch LMB Racing aus Belgien durchgeführt. Der Wagen befindet sich in einem sehr originalen Zustand, wurde nach der Restaurierung 1968 sorgfältig gepflegt und verkehrssicher gehalten und hat eine sichtbare Patina angenommen.

Zusammenfassung


Der Rolls-Royce Phantom I Springfield Brewster Sportster kombiniert eine amerikanische Brewster-Karosserie mit der technischen Basis der Phantom I-Serie und einer dokumentierten Geschichte seit der Neuauslieferung 1929. Der Wagen hat einen restaurierten und anschließend sorgfältig gepflegten Hintergrund, eine unverwechselbare Sportster-Karosserie und eine auffällige Präsentation. Um sich ein Bild von dem Fahrzeug zu machen, empfehlen wir Ihnen, zum Besichtigungstag zu kommen.

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